Wenn Großeltern die Enkel mit Geschenken überhäufen – Liebe oder Verwöhnung?

Die Augen der Kinder leuchten, das Zimmer füllt sich mit Spielzeug und Süßigkeiten – und als Eltern denkt man sich: „Oh nein, nicht schon wieder!“

Viele Großeltern lieben es, ihre Enkel mit Geschenken zu verwöhnen. Schließlich wollen sie Freude bereiten und ihre Liebe zeigen. Doch oft stellt sich die Frage: Wo ist die Grenze zwischen liebevoller Geste und Überhäufung?

Warum schenken Großeltern so viel?

Liebe zeigen: Sie möchten ihren Enkeln Gutes tun und ihre Zuneigung ausdrücken.
Eigene Kindheitserfahrungen: Vielleicht konnten sie selbst früher nicht viel haben und möchten das nun ausgleichen.
Die „Lieblings-Oma/Opa“-Position: Manche Großeltern genießen es, die „Coolsten“ zu sein.

Mögliche Probleme & Herausforderungen

Kinder erwarten ständig Geschenke: Sie könnten den Wert der Dinge nicht mehr schätzen.
Elternrollen-Konflikt: Wenn die Großeltern andere Regeln haben („Bei uns gibt’s immer Süßes!“), kann das zu Spannungen führen.
Zu viel Materielles, zu wenig Zeit: Geschenke sind schön, aber gemeinsame Zeit ist wertvoller.

Wie kann man damit umgehen?

Ein offenes Gespräch führen: Den Großeltern liebevoll erklären, warum zu viele Geschenke nicht immer ideal sind.
Alternativen vorschlagen: Erlebnisgeschenke (z. B. Zoo-Besuch, gemeinsames Backen) statt Spielsachen.
Klare Regeln aufstellen: Begrenzen, wann und wie oft Geschenke gemacht werden – z. B. nur zu besonderen Anlässen.

Am Ende kommt es darauf an, Balance zu finden: Großeltern dürfen verwöhnen, aber ohne die Erziehung der Eltern zu untergraben. Schließlich ist gemeinsame Zeit oft das wertvollste Geschenk!

Wie erlebst du das in deiner Familie? Diskutiert gerne in den Kommentaren!

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